Uganda: Lake Mburo National Park und Lake Bunyonyi

So nun gibts mal wieder Neuigkeiten from Aequator. Im Moment sitzen wir auf einer kleinen Insel mitten im Lake Bunyonyi – einem See auf ca. 2000 m Hoehe. Angeblich ist es einer der tiefsten Seen der Welt. Strom gibts hier nur von Solarzellen, ist also schon ein kleines Wunder, dass ich hier Internetanschluss hab. Ich will aber mal von Anfang an berichten.

Nachdem wir Kampala am Montag verlassen haben haben wir zuerst den Aequator passiert. War eine kleine Linie auf dem Asphalt, ein paar Souvenirlaeden und ein Schild, auf dem Stand „Corruption Kills!“. Mehr war da nicht, also nur ein kurzer Stop.
Dann sind wir weiter in unseren ersten Nationalpark hier in Uganda gefahren, dem Lake Mburo NP. Kaum waren wir drin, hatten wir schon mal das erste mal richtig Glueck. Ein Leopard sass direkt neben dem Weg und wir konnten ihn fuer kurze Zeit aus naechster Naehe betrachten – einfach genial. Uns wurde berichtet, dass man Leoparden nur sehr selten zu Gesicht bekommt, schon gar nicht aus so naechster Naehe in bestem Licht. Mal sehen wie das Foto geworden ist. Im Camp angekommen haben wir erst mal ein Feuerchen fuer den Abend bestellt und haben lecker gegessen – das Essen ist gar nicht so gewoehnungsbeduerftig, wie wir dachten…

Der naechste Tag war vollgepackt mit Tierbeobachtungen. Zuerst eine Walking-Safari (leider nicht soo viele Tiere – Highlight waren Hippos aus naechster Naehe. Danach etwas relaxing und dann eine Bootstour auf dem Lake Mburo (Hippos, Krokodile, viele Voegel, Seeadler etc.) Am Nachmittag dann noch einen Game Drive (Safari mit dem Auto). Und wieder hatten wir grosses Glueck: sahen 2 Leoparden, einen davon haetten wir fast ueberfahren :-), ausserdem Zebras, diverse Antilopen, Affen etc..

Danach war mal wieder etwas Kilometerschruppen angesagt. Unser Ziel war der Lake Bunyonyi, wo wir, wie schon gesagt, immer noch sind. Heute haben wir eine sehr anstrengende aber auch schoene Wanderung in ein Dorf mit vielen Schmieden gemacht. Immer noch wird hier alles mit Hand geschmiedet. Sehr arme Bevoelkerung gesehen, aber der haeufigste Satz, den man hoert ist: Muzungu. How are you!!! was soviel heisst, wie „Hallo Weisser, wie gehts dir…“ Alle sehr freundlich und interessiert, besonders natuerlich die vielen Kinder hier. Danach waren wir schon ziemlich kaputt sind aber noch zu einer anderen nahegelegenen Insel gepaddelt (mit einem Einbaum) zu einer Schule, wo wir herzlich willkommen geheissen wurden. War eine tolle Erfahrung.

So nun werden wir uns nach was leckeres zwischen die Kiemen hauen, vielleicht noch 1-2 Nile Speciale Biere trinken und den Abend ausklingen lassen. Morgen geht es weiter zu den Gorillas im Bwindi Nationalpark.

Ihr seht uns geht es prima. Liebe Gruesse von Sandra, Jens und mir(ko).

Bis bald!!

3 Antworten zu “Uganda: Lake Mburo National Park und Lake Bunyonyi

  1. Lighthill's people writes:Hallo ihr Vagabunden!wir noch mehr als ihr von der umwelt abgeschnittenen armen seelen erhfuhren erst über weitläufige umwege, daß man hier den fortgang eurer abenteuer quasi live ( LIVE!) mitverfolgen kann (was wir ja jetzt gerade tun *g*). Ist schon sehr erstaunlich von wo man überall ins internet kommt ;). hoffentlich habt ihr noch mehr solche "glücksmomente" von denen ihr uns hier berichten könnt, z.b. bei den gorillas …viel spaß noch in der restlichen safari-zeit!

  2. Hudi writes:Hallo ihr lieben,wir verfolgen sehr interessiert eure Reise und sind schon sehr gespannt auf die Fotos. Wünschen euch dort unten weiterhin eine tolle Zeit und viel Spaß mit den vielen verschiedenen Tieren, die ihr dort so trefft.LGAnne & Jens

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