Uganda: Gorilla Tracking im Bwindi Impenetrable National Park

So Leute,
Hier mal wieder ein paar Nachrichten aus Uganda. Lange hatten wir keine Moeglichkeit das Internet zu benutzen, jetzt aber hier in Kisoro geht es endlich mal wieder.

Am vergangenen Samstag hatten wir endlich die Gelegenheit die vom Aussterben bedrohten Berggorillas zu sehen. Gegen 8 Uhr ging es los mit einer kurzen Einfuehrung durch einen Ranger im Park Headquarter. Dann ging es endlich los. Zuerst waren 2 Stunden anstrengende Kraxelei von uns zu bewaeltigen. Natuerlich wussten wir nicht wie lange es wirklich dauern wird, bis wir die Rushegura Gruppe erreichen wuerden. Sie besteht aus 15 Mitgliedern (1 Silberruecken, mehreren Weibchen und auch einigen Babies).

Wie gesagt nach 2 Stunden durch dichtesten Urwald – nicht umsonst wird der Park als Undurchdringlich (Impenetrable) bezeichnet – erreichten wir die Gorillafamilie. Wir liessen unsere Rucksaecke bei den Traegern und sahen dann auch schon die ersten Gorillas in den Baeumen ueber uns. Ab jetzt hatten wir eine Stunde Zeit die Gorillas zu beobachten. Es faellt mir schwer diese Begegnung in Worte zu fassen – einfach unbeschreiblich schoen. Der Silberruecken war auf einem Baum, liess einen Willkommensfurz und kam dann runter vom Baum. Er schien nicht weiter aufgeregt zu sein. Im Laufe der Stunde kamen wir den Gorillas, auch dem Silberruecken, bis auf 1-3 Meter Entfernung an sie heran. Es war sehr dunkel, aber ich hoffe wir haben ein paar anstaendige Fotos geschossen.

Dann war die Stunde auch schon vorbei und wir wanderten zurueck zu unserem Camp. Zur Feier des Tages genehmigten wir uns ein paar Bierchen.

Sandra ist einmal auf ihren Po gefallen, sodas sie nicht mehr so richtig laufen konnte. Deshalb blieb sie den darauf folgenden Tag im Camp und Jens und ich unternahmen noch eine weitere Wanderung in diesem wunderschoenen Regenwald. Ab dem Nachmittag regnete es in Stroemen und es wollte einfach nicht mehr aufhoeren. So unterhielten wir uns mit Mary (einer Amerikanerin) und einem Paerchen aus Israel und natuerlich Paul unserem Fahrer, der seine komische Ader herauskitzelte.

Soweit der Bericht ueber den Bwindi Impenmetrable Nationalpark.

Ach ja Abends als es schon keine Getraenke mehr gab in unserem Camp, wollten wir (Jens, Arik aus Israel und ich) noch in eine lokale Bar ausserhalb unseres Camps. Einer der Leute fuehrte uns hin. Wir erwarteten eigentlich eine eher ruhige Angelegenheit, aber als wir um die Ecke in die Bar hinein kamen (unter einem Dach, aber ansonsten offen) blickten uns auf einmal ca. 50 Augenpaare an. Wir waren die einzigen Mzungus. In einer Ecke lief ein Fernseher mit Musikvideos. Schnell waren wir die Attraktion und als Jens dann auch noch anfing einer der Frauen zum tanzen aufzufordern, war die Hoelle los. Die Sitzgelegenheiten wurden beiseite gestellt und schon war die Party in vollem Gange. Einmal wollten sie uns eine Freude machen und legten westliche Musik ein – Brittney Spears – aber das konnten wir zum Glueck schnell wieder abwenden. Afrikanische Musik ist soo viel besser. Naja gegen 3 Uhr waren wir zurueck in unserer Huette, vollgepackt mit Eindruecken und der schoenen afrikanischen Musik in den Ohren…

Liebe Gruesse von
Jens, Sandra und Mirko

Nachtrag: gerade hab ich die Photos des Gorillatrackings auch in einem Photoalbum verewigt. Also schaut am besten dort nach, um noch mehr Bilder der Gorillas zu sehen. Hier gehts zu den Gorillafotos.

Eine Antwort zu “Uganda: Gorilla Tracking im Bwindi Impenetrable National Park

  1. Corina & Mike writes:Hallo ihr lieben,das klingt ja fantastisch. Freut uns, dass ihr nicht so lange nach der Gorilla-Familie suchen musstest. Das war bestimmt wahnsinnig aufregend – hattet ihr keine Angst bei 1-3m Entfernung??? Lasst es Euch weiterhin gutgehen und geniesst eure Reise in vollen Zügen!Wir lesen immer gespannt mit :-)Eure Corina und Eure Mike

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