Kenia – Lake Nakuru Nationalpark

Heute bin ich schon um 6:00 Uhr aufgestanden, denn ich hatte eine Tour in den Lake Nakuru Nationalpark gebucht. Ich war hundemuede, denn hab mich gestern abends doch noch entschieden, ein Bier in nem Pub zu trinken. Es war dunkel und es war gleich einer direkt neben meiner Unterkunft, so hab ich mir gedacht, ‚Gehste da mal rein‘. Ich will es mal so ausdruecken – es war ein Erlebnis.
Hierhin hatten sich bestimmt nicht viele Mzungus verlaufen. Finstere, teilweise betrunkene Menschen bevoelkerten den Pub. Es waren nicht viele, aber doch einige. Ich bestellte mein Bier und setzte mich an den Tresen, der vergittert war, damit die Verkaeuferin keine Probleme kriegen kann und damit das Geld sicher ist. Fuehlte mich hier nicht gerade wohl, kam dann aber mit einigen der Leute ins Gespraech. Letztendlich hatten wir ein paar Biere zusammen, d.h. ich hatte Bier, die hatten Schnaps (irgendein Rum: Kenya Cane). Naja was soll ich sagen, am Ende kam es zwischen einem der Leute und der Kellnerin zu Handgreiflichkeiten, weil er seine Rechnung von ca. 500Ksh nicht bezahlen konnte. Ein Guard kam herein und versuchte zu klaeren. Als ich das Lokasl verlassen wollte, fragte mich der Guard, ob ich denn meinen ‚Freund‘ hier so zuruecklassen moechte. Er lies mich nicht so recht raus und ich entschied zu bezahlen. Wollte bloss noch raus aus diesem Lokal.

Zebras im Lake Nakuru Nationalpark

Der Lake Nakuru Nationalpark ist auch bekannt dafuer, dass man mit ziemlicher Sicherheit auch Nashoerner trifft.

Naja das war jedenfalls der Grund fuer meine Muedigkeit heute morgen. Habs doch geschafft mich aufzurappeln und um halb 7 wurde ich puenktlich abgeholt. Zu dritt + Fahrer fuhren wir in den nahegelegenen Nationalpark. 

Millionen Flamingos bevoelkern den See

Nasshoerner sind ein Highlight des Parks

Der Park war klasse. Wie im Fersehen, waren die Seeufer ueber und ueber mit Flamingos und Pelikanen bevoelkert. Ein Geschnatter war das. Einfach toll. Es muessen wirklich Millionen gewesen sein. Ausserdem sahen wir diverse Gazellen-/Antilopenartenarten, wie Thomson Gazelle, Impala, DikDik, Eland. Ein weiteres Highlight war eine Hyaene, die im See rennend versuchte, Voegel zu fangen. Sie wurde nicht muede das zu tun, hatte aber keinen Erfolg. Die Flamingos flogen immer wieder weg.

Bekannt ist der Park auch fuer die vielen Nasshoerner, wovon wir insgesamt 6 Exemplare sahen. Afrikanische Bueffel, Schakale, Wasserboecke, Paviane, Colobusaffen u.a. Getier rundeten die Sache ab. Zur Mittagszeit waren wir wieder zurueck in der Stadt.

Hab mich entschieden morgen noch ne 3 Tage Camping Safari in die Massai Mara dranzuhaengen. Werd also in den naechsten Tagen keinen Internetzugang haben. In der Massai Mara sollen besonders viele Katzen vorkommen, sodass ich grosser Hoffnung bin, Geparden und Loewen zu sehen. Schoen waeren auch afrikanische Wildhunde, aber ob das klappt, wird sich zeigen 🙂

So muss jetzt Wasser und Bier kaufen, damit ich im Busch nicht verdurste. Fuer alles andere wird gesorgt sein. Bis dahin verbleibe ich mit afrikanischem Gruss!!

Euer Mirko

2 Antworten zu “Kenia – Lake Nakuru Nationalpark

  1. Renz writes:

    Hi Kanzler,jetzt bin ich doch endlich mal dazugekommen deine ausführlichen berichte über deine erlebnisse zu lesen. ich muss schon sage, bin ganz schön neidisch. wünsche dir noch viele schöne momente, schöne fotos und viel spaß in der zweiten hälfte deines trips.bis baldrenz

  2. Thomas writes:

    Hi Mirko,Respekt! Tolle Reisen und tolle Seite. Hab noch schoene Erlebnisse und viel Spass.Beste Gruesse aus BerlinThomas (Reiser)

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