Kenia – Easy going in Lamu

Hallo Leute, ich bins mal wieder mit nem kleinen Update. Bin hier grad auf Lamu, einer kleinen Insel im Indischen Ozean. Die Busfahrt hier hinauf in den Norden Kenias war ziemlich anstrengend. Die ersten 2 Stunden von Mombasa nach Malindi waren ok – gute Strasse und viel Platz im Bus, aber dann waren noch 5 Stunden auf Buckelpiste zurueckzulegen. Dachte manchmal der Bus kippt jeden Moment um. Letztendlich folgte noch ne halbe Stunde Bootsfahrt – total ueberfuellt / waren bestimmt 50 Leute auf dem kleinen Boot.

Hab mich mit nem Englaender namens Justin angefreundet und mit dem zieh ich hier seitdem um die Haeuser. Sind im Bahari Hotel untergekommen – fuer 800 KsH pro Nacht mit Fruehstueck. Das Hotel hat ne perfekte Dachterrasse von der aus man das Meer und Teile der alten Stadt ueberschauen kann.

Lamu Town steht seit ein paar Jahren auf der Liste der schuetzenswerten Plaetze der UNESCO. Ausser dem Ambulanz-TukTuk gibt es hier keine motorisierten Fahrzeuge. Alles wird von Eseln erledigt, die hier praktyisch ueberall rumlaufen. Es gibt viele verwinkelte Enge Gassen und man fuehlt sich hier absolut sicher. Nachts rumlaufen ist hier kein Problem.

Lamu ist Eselland. Motorisierte Transportmittel gibt es hier auf der Inssel keine, so verrichten sie eben die ganze Arbeit.

Auf der Insel sollen 17000 Einwohner leben, wovon fast alle muslimischen Glauben haben. Jeden Tag laufen wir mindestens einmal zum Shella Beach, der in etwa 3 km Entfernung liegt. Der Strand ist ziemlich geil, keine Strandhuetten, Liegen etc. nur der reine saubere feine Sand und das tuerkisblaue Meer. Leider gibt es so gut wie keinen Schatten hier, sodass ich einen krebsroten Buckel hab und mich kaum bewegen kann.

Alkohol wird nur in wenigen Bars oder Hotels ausgeschenkt, aber wir haben einen Platz gefunden, wohin wir regelmaessig am Abend hingehen. In der Bar ist fast nix los, aber was solls halt 😉 Ansonstn gibts hier Unmengen an Mangos zu essen oder als Shake zu trinken. Es ist so entspannend in einem Restaurant zu sitzen und das Treiben der Leute zu beobachten.

Morgen werd ich mich dann auf ein Segelboot setzen und den Tag auf dem Meer verbringen. Hoffe mein Buckel fuehlt sich dann wieder etwas besser an. Werden Fischen fahren und dann den Fang an einem Strand kochen und essen. Schnorcheln soll auch gehen.

Im Moment bin ich mir unschluessig wie ich hier wieder weg komme. Glaub kaum, dass ich woanders an der Kueste nen besseren Ort finde. Vielleicht buch ich doch nen Flug zurueck nach Nairobi um die 2 Tage Reisezeit per Bus in 2 Stunden hinter mich zu bringen und bleibe stattdessen hier noch etwas laenger, zumal der Hotelbesitzer uns ein gutes Angebot gemacht hat.

Naja ich werd sehen…
Soweit von der wunderschoenen Insel Lamu. Im Hintergrund hoer ich schon wieder die Esel schreien…
Bis Bald
Euer Mirko

2 Antworten zu “Kenia – Easy going in Lamu

  1. Nicole writes:

    Hallo lieber Mirko,na Du machst ja wieder Sachen! Einfach so mal schnell nach Afrika zu düsen und es sich dann am Strand bei zehn Kilo Mangos gut gehen lassen, könnte ich auch gebrauchen. Was sprechen die denn für eine Sprache in Kenia? Kenesisch? Machst du zu Weihnachten mal Dia-Show? (Das war keine Frage sondern eine Aufforderung :)) Da fällt mir ein, dass ich die Bilder von Deinem letzten Afrika-Trip auch noch nicht gesehen habe. Viele Grüße

  2. Rollo writes:

    He Kanzler,mann o mann das klingt ja alles so als wenn es Dir mal wieder so richtig "scheisse" geht….lass das doch einfach mit dem wegkommen von Deiner Insel. hier ist zur Zeit Weltuntergang…ein Tag schlimmer als der andere was das Wetter betrifft.Die Menschen schieben sich bei Orkan, waagerechtem Regen und eisiger Kälte über die Weihnachtsmärkte und regen sich alle auf das alles total voll is…Naja, wünsch Dir noch ne schöne Zeit….Grüsse – auch von Nicole und Frieda

Die Kommentarfunktion ist geschlossen.