Kenia – Es heisst Abschied nehmen

So Leute, das hier wird wohl der letzte Eintrag aus Kenia werden. Heute Nacht noch flieg ich zurueck ins kalte Deutschland.

In den Gassen von Lamu Town

Nach einer sehr entspannten Woche auf Lamu bin ich gestern mit dem Flugzeug nach Nairobi zurueckgeflogen. Der Flugplatz auf Manda Island, das ist die Nachbarinsel von Lamu, besteht eigentlich nur aus ein paar Strohhuetten, einem Duty Free Souvenirshop und der kleinen Start- und Landebahn. Passend zur Insel… Zuerst passiert man einen Security-Checkpoint (alles unter mehr oder weniger freiem Himmel) und dann geht man zu einer anderen Strohhuette und checkt ein. Wartesaal ist gleich daneben. Im Duty Free Shop hab ich mein ausgelesenes Buch gegen 2 Halsbaender getauscht und noch ’ne Cola getrunken. Mit etwas Verspaetung landete dann unsere kleine Maschine. Insgesamt wollten etwa 10 Leute nach Nairobi fliegen. Es wurde niemandem ein Sitzplatz zugewiesen, sondern man setzt sich einfach auf einen freien Platz.

Im Flugzeug gabs ’ne sehr kurze Ansprache des Piloten, in etwa so: „…Ich will es kurz machen, denn es ist sehr heiss hier. Unsere Flugzeit wird 1,5 Stunden betragen. Die Ventilatoren funktionieren erst, wenn wir in der Luft sind. Wasser und Kotztuete sind in der Sitztasche vor Ihnen. Anschnallen nicht vergessen und wir wuenschen einen guten Flug…“

Waehrend des Flugs sahen wir sowohl den Mt. Kenia als auch Mt. Kilimanjaro und Mt. Meru. Hab sie also doch noch gesehen. Gelandet sind wir dann auf dem kleineren der beiden Flughaefen Nairobis. Hab ne Giraffe erspaeht, als wir zu Landung angesetzt haben. Das ist nicht unueblich, denn im angrenzenden Nairobi National Park gibt es die Big Five etc. zu sehen.

Aus dem Flugzeug ausgestiegen, fing ich an zu zittern. Es war gegen 18 Uhr, aber im Vergleich zu Lamu war es erheblich kaelter. Wie wird das erst, wenn ich zurueck in Deutschland bin? Naja wird schon gehen…

Bin wieder im Upper Hill Campsite untergekommen. Ist ein netter kleiner Campingplatz im Upper Hill Stadtteil, suedlich der City. Man kann sowohl Zelte anmieten, als auch in Bandas uebernachten. Hab erfahren, dass der Nairobi Backpackers, wo ich am Anfang uebernachtet hab, nun geschlossen wurde. Papa Ken soll zurueck nach GB geflogen sein. Naja war irgendwie abzusehen – der war ja nur im Tee.

Nach nem geruhsamen Fruehstueck bin ich jetzt ins Stadtzentrum gelaufen um noch die letzten Shillinge auszugeben. Mal sehen, ob mir das gelingt. Mir faellt grad ein, ich muesste noch 3 Postkarten schreiben… 🙂 Heute Abend nehm ich dann ein Taxi zum Flughafen und sag Bye Bye Kenia.

Um mal ein Fazit zu ziehen: Ich hab einen sehr entspannten und abwechslungsreichen Trip hinter mir. Wie immer wuenscht man sich mehr Zeit um all die Orte zu sehen, die man will. Als Highlights wuerde ich Lamu nennen. Der Ort ist einfach geil. Die Mischung aus arabischen und afrikanischen Einfluessen ist ziemlich interessant. Neben dem schoenen Strand war es vorallem der Ort selbst, der mich begeistert hat. All die vielen engen Gassen, die vielen Esel und die entspannten Menschen…
Der Lake Naivasha und der Hells Gate Nationalpark waren auch klasse.
Im Land unterwegs zu sein, ist nicht wirklich schwer. Alles was man braucht ist etwas Zeit und man kann ueberall hin gelangen. Anstrengend kann so eine Busfahrt aber schon werden, denn die Fahrzeuge sind vollgepackt bis unters Dach, alt und klapprig, halten an jeder Ecke und die Strassen sind manchmal in erbarmungswuerdigem Zustand. Abenteuerlich eben…

So und nun schliess ich dieses Kapitel hier. Ich bedanke mich bei allen Mitlesern und Kommentatoren. Ein kleiner Gruss aus der Heimat hat schon etwas…
Werd in naher Zukunft noch paar Bilder hochladen.

Soweit aus Nairobi…
Tschuess
Euer Mirko

Eine Antwort zu “Kenia – Es heisst Abschied nehmen

  1. Sandra writes:

    Hi Mirko,war heut schon wieder dein erster Arbeitstag oder lässt du es diesmal langsamer angehn? Ganz schön kalt hier , was?Sehen uns ja am Freitag – schätze Du hast viel zu erzählen, bis dahinSandra

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