Myanmar – Von Hoehlentempel und traumhaften Reisfeldern

Mingalaba!
Wir sind wieder gut zurueck in Yangon angekommen. Die naechtliche Busfahrt steckt noch in unseren Knochen. Der Bus war diesmal doch recht alt und klapperig, aber auch die 10 Stunden Fahrt gingen vorbei. Auf der etwa 250 km langen Fahrt von Hpa-an zurueck nach Yangon mussten wir unzaehlige Male durch Militaercheckpoints hindurch. Da muessen dann jeweils alle Passagiere aussteigen, ihre Paesse bereithalten, sich in eine Reihe einordnen und an den Militaers vorbeimarschieren. Waehrenddessen wird der Bus nach Schmuggelware und so untersucht. Bei solchen Prozeduren lacht niemand. Jeder scheint Angst zu haben. Fuer uns Touristen ist es eher eine laestige Prozedur.

Naja in Yangon angekommen sind wir zu einem Hotel gefahren. Fuer 15 USD ist es eigentlich ganz gut. Wir wollen uns heute noch die beruehmte Shwedagonpagode anschauen, ehe wir morgen mit dem Flugzeug nach Mandalay aufbrechen.

Die letzten beiden Tage in Hpa-an waren klasse. Die Umgebung ist wunderschoen. Wir mieteten ein kleines Motorradtaxi mit so ner Art Anhaenger und schauten uns mehrere der vielen Hoehlen in der Umgebung von Hpa-an an.

Die erster Hoehle war die Kawtgoon-Cave, ein historischer Hoehlentempel der aus dem 7. Jhdt stammt. Neben den unzaehligen Buddhastatuen ueberall sind hier die Waende auch mit tausenden kleinen Buddhas „tapeziert“. Es herrschte eine sehr heilige Athmosphaere dort.

Weiter ging es noch zu anderen Hoehlen, die teilweise bis weit in den Karstfelsen hineinreichen. Am abenteuerlichsten war sicher die Saddan-Cave. Hier durchquerte man den gesamten Fels (dauerte vielleicht 20 Minuten one-way). Am Ende kam man zu einem kleinen See und umliegenden Reisfeldern.

Neben den Hoehlen standen noch der Besuch des Lumbini Gardens an – oder so aehnlich hiess der. Hier sind 1150 gleichartige Buddhastatuen auf recht kleinem Raum aufgestellt. Gesponsert wurde jede Einzelne von den Bewohnern der umliegenden Siedlungen. Das alles findet statt vor der Kullisse des etwa 850m ueber der Ebene senkrecht aufragenden Zwegabin-Berges.

Wir besuchten noch „Kyak-Ku-Lat“ – ein Kloster, welches auf einer bizarren Felsnadel gebaut war. Ausgesprochen wird das im uebrigen wie das englische Wort fuer Schokolade. Hier fand auch ein Festival statt. Die Menschen brachten Spenden zum Kloster. Angefangen von Alltagsgegenstaenden, wie Seife etc. bis hin zu kunstvoll dargebrachten Geldspenden wurden hier abgegeben. Dann wurde noch ein Heissluftballon gestartet.

Gestern machten wir noch eine Wanderung zu einem Berg am gegenueberliegenden Flussufer. Von oben soll man einen tollen Blick haben auf die Umgebung. Natuerlich in schlimmster Mittagshitze gings los 🙂 Auf halbem Weg machten wir kehrt, aber die Aussicht war da schon grandios.

Naja das war in etwa die Kurzfassung der letzten Tage. Manches ist traumhaft, anderes dagegen einfach nur traurig und macht einen manchmal etwas depressiv. Man kann die Angst der Leute foermlich spueren, v.a. in den Staedten. Die Leute auf dem Land sind sehr freundlich, laecheln und winken immer zurueck. Landschaftlich kann ich mir nicht viel schoeneres vorstellen, als die Reisfelder und die Berge um Hpa-an. Das gruen der Reisfelder in allen Schattierungen ist unglaublich!

Strom faellt hier oft aus, sodass der Fan oder die Klimaanlage in der Nacht schon einmal aufhoert zu arbeiten, oder man im Restaurant kurzzeitig im dunkeln sitzt. Apropos Essen – in Hpa-an gabs nicht wirklich viel Auswahl. Fried Rice, Fried Noodles, eine Nudelsuppe mit Huehnchen sowas in der Art gibts hier.

Jetzt geh ich erstmal was essen. Hier sind im Uebrigen grad 34 grad und die Sonne scheint manchmal durch die Wolkendecke. Haben heute Lust auf indisches Essen, aber mal sehen, was wir finden.

In diesem Sinne
Viele Gruesse!
Mirko und Ivy

Eine Antwort zu “Myanmar – Von Hoehlentempel und traumhaften Reisfeldern

  1. Sandra und Renz writes:Hallo Ihr Zwei,na da sind wir ja froh, dass ihr trotz Zahnproblemen eure Reise antreten konntet und ja schon ne Menge erlebt habt mittlerweile. Wir wuenschen Euch weiterhin noch viel Spass und viele Abenteuer. Viele Gruesse aus den Bergen des Omans.Sandra und Renz

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