Laos 2011 – Trekking in der Umgebung von Luang Namtha

Sabaii Di (Hallo) aus Laos,
Ich will die Gelegenheit mal nutzen, um mal einen kurzen Zwischenbericht aus dem wunderschoenen Laos abzugeben. Bisher laeuft alles prima und die bisherigen Tage haben mich von meiner Meinung ueber das Land nur bestaerkt. Ist wirklich toll hier.

Gerade komme ich aus dem indischen Restaurant in Luang Namtha, hatte einen guten Ananasshake und „Gobi Mutter“ (Blumenkohl und Bohnencurry). Lecker war das. Die letzten beiden Tage waren wir Trekking in den Bergen der Umgebung machen. Hier ibts unzaehlige Angebote, von Tageswanderungen ueber 2 Tagestreks zu den Doerfern ethnischer Minderheiten bis hin zu 4 taegigen Jungletreks. Wir entschieden uns fuer einen 2 Tages Trek zu einem Lamudorf. Davon spaeter aber noch mehr… Erstmal von Anfang an:

Naja wie das eben so ist bei solch einer Reise beginnt alles mit ner ganzen Reihe an Anreisewegen. Bei uns war das diesmal natuerlich auch so. Von Prag ueber Amsterdam nach Bangkok. Dort sind wir gegen Mittag angekommen und mussten ca. 5 Stunden auf dem Flughafen auf unseren Weiterflug nach Chiang Rai – in den Norden von Thailand – warten. Das war recht oede. Abends dann in Chiang Rai angekommen waren wir kaputt, sind aber noch, nachdem wir ein schoenes Zimmer gefunden haben, etwas essen gegangen und am Ende war es auch schon 1 Uhr Nachts. …

Erstmal ausschlafen ohne Wecker, aber erschrocken festgestellt, dass es schon nach 10 Uhr war, als wir so langsam in die Gaenge gekommen sind. Schnell was gegessen und in den Bus nach Chiang Khong, dem thailaendischen Grenzort zu Laos. Hier hiess es Ausreiseformalitateten erledigen, mit dem Longtailboot ueber den Mekong uebersetzen, dann auf Laotischer Seite Visum beantragen und Geldwechseln und schon war man endlich in Huoay Xai in Laos angekommen. Hurra!!!

Hier haben uns dann noch ein Minibusticket nach Luang Namtha besorgt, welcher am Ende nur mit uns besetzt war. Hatten hier bissel Zeit uns umzuschauen. Besuchten einen kleinen Tempel bzw. Kloster auf dem Huegel in der Stadt.

So abends dann endlich Luang Namtha, wo wir einen schoenen Bungalow am Fluss bekamen, unser erstes Bier Lao getrunken und uns schoen ausruhten. Hatten bewohner in den Waenden der Bambushuette – irgendwas raschelte dort immer rum.

Am naechsten Tag radelten wir hier etwas umher, besuchten einen Wasserfall, verirrten uns in den Reisfeldern, wo grade Erntezeit ist, schauten uns eine alte Stupa an und assen lecker indisches Essen. Ein schoener Tag.

So und die letzten beiden Tage waren wir auf einer Trekkingtour in den Nam Ha Nationalpark. Besucht haben wir ein Dorf der Lamu, einer ethnischen Minderheit hier in Laos, welches auf etwa 1200m auf dem Bergruecken sich befand. Es gab nur etwa 10 Huetten hier und dafuer eine schoene Aussicht, viele interessierte Kinder und jede Menge Haustiere, die ueberall frei herumliefen konnten. Von Huehnern, Hunden, Katzen ueber Schweine und Rinder – alles war hier da. Die Huetten waren einfache Bambus/Strohhuetten. Sehr einfaches Leben, aber wir spielten Katapultschiessen und Fangen mit den Kids.

Toiletten gabs natuerlich nur welche hinter dem Busch, und die Schweine liessen einen nicht in Ruhe dort. Kaum hingehockt, kamen sie schon angetrabt und wollten das – zu diesem Zeitpunkt noch nicht erledigte – herunterschlingen. Paaahh!

Am 2. Tag, also heute, ging es durch dichten Bambuswald zurueck. Eine wunderschoene Wanderung war das insgesamt.

Morgen frueh fahren wir hier weiter ueber Pak Mong nach Nong Kiaow und wahrscheinlich tags darauf gleich noch mit dem Boot nach Muang Ngoi Neua, dem Doefchen am Nam Ou Fluss, wo ich vor ein paar JAhren schonmal so begeistert davon war. Bin gespannt ob die Ecke immer noch so unglaublich entspannt ist, wie damals. Dort gibts jedenfalls kein Internet, sodass der naechste Eintrag wohl erst aus Luang Prabang kommen wird. Ihr werdet es ja sehen…

In diesem Sinne
Viele Gruesse aus dem schoenen, warmen, sonnigen, ruhigen und bezaubernden Land Laos!

Mirko und Ivy

5 Antworten zu “Laos 2011 – Trekking in der Umgebung von Luang Namtha

  1. die Fischköppe writes:Hallo Mirko,wir haben schon ganz gespannt auf den ersten Bericht hier gewartet und freuen uns auf weitere!Wir wünschen Euch noch viel Spaß, schöne Erlebnisse und "Toiletten" ohne Schweine :-)seid lieb gegrüßt aus dem kalten Norden Deutschlands!Sandra u. Jens

  2. Anonym writes:Hallo, Mirko und Ivy, euren ersten Bericht haben wir mit Spannung gelesen. Hört sich alles prima an, man könnte neidisch werden.Die Wettervorschau für euch sagt stabile sonnige Tage vorher, Überraschungen gibt es also nur durch die exotischen Erlebnisse, die wir euch auch weiterhin wünschen. Deine Pflichten als derzeitiger "Hausmeister" gehen ohne Schneeschieben zu Ende. Das Altauto ist auch so gut wie weg. Einem sorglosen schönen Urlaub in der Ferne steht also nichts im Wege. Das wünschen euch Mutti und Vati.

  3. Rollo writes:…mensch Kanzler, klingt verdammt gut das alles. Hoffe für Euch das an der entspannten Ecke jetzt keine Kolafabrik steht…:-)()Grüß Euch – natürlich auch im Namen von Colli und Friedi – Rollo vom Dauerinva(er)sinswetterlagenbeobachtungsamt

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