Indien 2013 – Ein kurzer Gruss vom Beach

Wunderschoener  Strand in der Umgebung von Varkala

Wunderschoener Strand in der Umgebung von Varkala

Hallo zusammen,
Nun sitzen wir hier grad in Varkala in einem kleinen Restaurant auf den Klippen, geniessen den kuehlenden Seewind, trinken einen leider nicht ganz kalten Melonen-Ingwer Juice und warten auf unser extrem leckeres indisches Essen waehrend wir hinaus aufs Meer schauen koennen.

Angefangen hat alles am letzen Sonntag in Trivandrum, der Hauptstadt von Kerala. Die Stadt schien ziemlich ruhig zu sein, was sich aber am darauffolgenden Tag als Irrtum herausstellte. Eine Unterkunft zu bekommen war auch nicht ganz so einfach. Unsere erste Anlaufstelle war voll und beim 2. Hotel wollte der Besitzer aus unerklaerlichen buerokratischen Gruenden von jedem von uns 4 Kopien des Passes und 2 Kopien des Visums. Diese Aufgabe war auf den ersten Blick gar nicht so schwierig, weil es genuegend Shops gab. Nur leider fuer uns, war es Sonntag und es gab keinen Strom. Unter diesen Bedingungen war es uns also nicht moeglich seine Forderungen zu erfuellen. Ganz kaputt kamen wir von der Tour-de-copy zurueck und der Besitzer erlaubte uns alles am naechsten Tag nachzureichen.

Die naechsten Tage haben wir mit Ivys Freund verbracht, der hier in Trivandrum bei einem Professor wohnt und Sanskrit studiert. Mit ihm gingen wir u.a. ins Kino, besuchten den Zoo und das Napier Museum in Trivandrum.

Wir machten auch einen Tagesausflug nach Kovalam und seinen Straenden. Dort bestiegen wir einen Leuchtturm, badeten ausgiebig im Meer und holten uns einen ordentlichen Sonnenbrand.

Mit den lokalen Bussen (quasi Blechkisten auf Raedern) fuhren wir auch zum Neyyar Dam, einem Stausee mit angrenzendem Wildlife Park. Auf der relativ teuren Safari-Bootsfahrt sahen wir keine Tiere, dafuer aber eine schoene Landschaft. Wir liefen ueber die Staumauer und badeten anschliessend in einem Freibad, wo niemand ausser uns und dem Rettungsschwimmer war. Sogar Badehosen konnte man hier ausleihen, wir verzichteten aber dankend. Ich hatte nur so sehr schlapperige Boxershorts an und musste aufpassen, dass ich sowohl kein Wasser schlucke, als auch die Unterhose nicht verliere. Ivy hat sich amuesiert.

Ausserdem fuhren wir auch noch nach Ponmudi, einer Hillstation, welche die Briten errichtet haben. Sie befand sich auf ca. 900m Hoehe, bot saubere ruhige Luft, ein paar kleine Wanderwege und war nur ueber eine recht abenteuerliche kurvenreiche Strasse zu erreichen. Dabei fuhr man in 22 Haarnadelkurven durch dichten Urwald. Schoen war das! Eigentlich wollten wir da oben uebernachten, aber das komplett leere Government Guest House wollte uns kein Zimmer geben, weil wir uns die Genehmigung in Trivandrum nicht haben erteilen lassen. So ganz hab ich dieses Prozedere noch nicht durchschaut. Wahrscheinlich wird es mir auch nicht gelingen und ich hab mich damit schon fast abgefunden.

Mit dem Zug sind wir gestern dann sehr entspannt nach Varkala gereist und versuchen nun von Schatten zu Schatten zu huepfen. Hier ist ein wahrer Touristenrummel, was aber auch logisch ist, denn es finden sich hier tolle Straende, rote Klippen und vieel Sonne. Stromausfaelle sind hier sehr haeufig. Gestern wollten wir abends vom North Cliff zurueck zu unserem Hotel am ruhigen South Cliff laufen, was uns dann aber praktisch im totalen Dunkeln nicht gelang. Von einem Riksha wurden wir schliesslich gerettet.

So genug geschrieben. Uns geht es also bestens. Wir wollen uns noch nach der Delfintour erkundigen, etwas baden und nen leckeren Masalatee trinken.

Bis demnaechst mit indischem Gruss
Euere Ivy und eurer Mirko