Sri Lanka 2015 – Yala Nationalpark

Nachdem wir den Stränden den Rücken gekehrt haben, war unser nächstes Ziel der Yala Nationalpark. Wir fuhren also von Tangalle mit dem Bus nach Tissa. Manchmal sind die Busfahrten eine recht haarsträubende Sache hier. Man kommt findet zwar schnell ei e Fahrgelegenheit, aber dann ist eine Frage das Glücks, ob man einen vernünftig fahrenden Busfahrer erwischt, oder ob dieser denkt, er sei der König der Strasse. Diesmal war es leider wieder so ein Fahrer, der dachte er wäre Michael Schuhmacher und so blieb uns nur zu hoffen, dass er jede Kurve, in die er hineinsteuerte auch gerade wieder herauskommt. Nach gut 2,5 Stunden nervenaufreibender Fahrt erreichten wir endlich Tissa, von wo aus wir den Yala Nationalpark besuchen wollten.

Der Park ist eine sehr beliebte Safaridestination und bewirbt sich selbst, als der Park mit der höchsten Dichte an Leoparden. Ein Typ stieg ‚zufällig‘ eine Stadt vor Tissa in unseren Bus und fing an uns seine Safariangebote anzubieten. Wir entschieden mit ihm zu seinem Office mitzugehen und zu sehen, was er uns genau anbieten konnte. Wir entschieden uns letztendlich für eine Ganztagessafari mit ihm für den nächsten Tag. Später merkten wir, dass er uns eigentlich ständig angelogen hat. Das fing an bei der Beschreibung der Tour (wir fuhren nicht weiter in den Park, als die Halbtagestouren), ging weiter über die Organisation der Tour und so weiter. Naja der Preis für uns beide inklusive zweier Übernachtungen war wohl ganz ok – obwohl es insgesamt ein recht teurer Spass war.

image

Am nächsten Tag um 5 Uhr früh ging es also los und wir wurden vom Guesthouse abgeholt. Nach Sonnenaufgang gings dann hinein in den Nationalpark – zusammen mit gefühlt 50 weiteren Jeeps. Gleich am Eingang begrüßten uns eine Horde Affen und mehrere Pfaue. Die Landschaft im Park ist wunderschön. Überall gibt es Wasser, kleine Seen mit Lotos und verschiedenen Wasservögeln gab es zu bestaunen und ab und an erheben sich gewaltige Felsen aus der flachen Landschaft. Wir sahen Krokodile, Warane, Rehe, Elefanten und diverse andere Tierarten. Wenn der Fahrer dann den Motor des Jeeps stoppte, waren herrliche Naturgeräusche zu vernehmen.

image

Wir fuhren dann also kreuz und quer im Park herum und hofften Leoparden zu Gesicht zu bekommen. Pause machten wir an einem wunderschönen Strand.
Mittagessen – wir warteten darauf über 1,5 Stunden in sengender Hitze am Parkeingang – mussten wir letztendlich im Jeep essen, denn Nachmittags zog eine gewaltige Gewitterfront auf, die dann den Rest des Tages Regen herunterschickte.

Wir sahen auch einen Leoparden weit entfernt auf einem Baum liegen und gleich darauf bildete sich ein Stau auf der schmalen Buckelpiste. 30 oder mehr Jeeps kämpften im Regen um die besten Plätze und es waren noch mehr, die sich dem Spektakel anschlossen, denn jeder Fahrer informierte die vorbeifahrenden Jeeps über diese grandiose Sichtung.

Jedenfalls denken wir, dass sich die Tour gelohnt hat, denn die Natur ist wunderschön hier und wir sahen auch viele interessante Sachen hier im Park. Es hätte nur etwas besser organisiert sein können, aber egal…

Soweit zu unserer kleinen Safari hier in Sri Lanka.
Bis zum nächsten mal, dann aus den Bergregionen der kleinen Insel.

Ivy und Mirko

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s