Südtirol 2014 – Die Pragser Dolomiten

Willkommen zum 3. Teil meiner kleinen Serie über unseren Dolomitenaufenthalt Anfang Mai 2014. Hier soll es heute um die Pragser Dolomiten gehen. Diese Berggruppe der Dolomiten befindet sich zwischen dem Pustertal im Norden, dem Gadertal im Südwesten und dem Höhlensteintal im Osten. Ins Innere der Gruppe führt nur das Pragser Tal, das nach wenigen Kilometern zur Plätzwiese und zum bekannten Pragser Wildsee verzweigt. Große Teile gehören zum Naturpark Fanes-Sennes-Prags in Südtirol.

Zunächst fuhren wir mit dem Auto zum Pragser Wildsee, einem wunderschön gelegenen Bergsee auf 1.494 m Höhe. Beherrscht wird der See vom imposanten Massiv des Seekofels (2.810m). Entstanden ist er durch Bildung eines natürlichen Staudammes, welcher durch einen Murenabgang entstand. Hier angekommen sahen wir gleich, dass dieses Ziel eine sehr touristische Attraktion ist, denn hier finden wir 3 riesige bezahlte Parkplätze, die vermuten lassen, wie voll und gut besucht der See in der Hauptsaison ist. Wir waren froh, dass wir in der Nebensaison hier waren. So hatten wir wenigstens etwas Ruhe und konnten das herrliche Panorama auf uns wirken lassen…

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Speculum Alchemiae – Im Inneren eines mittelalterlichen alchemistischen Laboratoriums

Manchmal können Naturkatastrophen neben den immensen Schäden auch überraschende und positive Folgen haben. So geschehen hier in Prag im August des Jahres 2002. Nach langanhaltenden starken Regenfällen kam es hier, wie auch in anderen Teilen Europas, zu heftigen Überschwemmungen mit katastrophalen Folgen. In Tschechien starben aufgrund des Hochwassers 17 Personen. Die Schäden in Tschechien werden auf 3,3 Milliarden Euro geschätzt. 446 Ortschaften wurden überflutet, davon standen 99 vollständig unter Wasser. Direkt betroffen wurden 1,33 Millionen Menschen, 200.000 wurden evakuiert.

Während der Aufräumarbeiten in der Prager Altstadt entdeckte man lang vergessene, versteckte, unterirdische Gänge und Räume, die in den alten Zeiten als alchemistische Laboratorien benutzt wurden. Diese Labore sind heute auf der UNESCO World Heritage Liste zu finden.

10 Jahre nach der ursprünglichen Entdeckung eröffnete in einem der ältesten Häuser der Stadt das Museum der Alchemie „Speculum Alchemiae“. Während dieser 10 jährigen Restaurierungsphase wurden die Räumlichkeiten basierend auf alten Bildern und Gravuren originalgetreu restauriert. Heute findet man hier einen Mix aus originalen und nachgebauten Objekten, aber die unterirdischen Gänge und die Labore selber sind alle authentisch, was den Besuchern erlaubt, die Atmosphäre eines chemischen Labors aus dem 16. Jahrhundert einzutauchen… […]

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